Monatsarchiv für Dezember 2009

Dez 26 2009

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karlhinkel

Why Worry?

Abgelegt unter Co-Abhängigkeit

Mark Knopfler “Why Worry” (diese Zeile = deutscher Text)

Verletzungen und Co-Abhängigkeit als Krankheit

Oder was hat Heinrich Biber mit Mark Knopfler zu tun?

Mark Knopfler muss die Mystischen Sonaten von Heinrich Ignaz Franz von Biber, dem größten Violinvirtuosen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, gekannt haben. Auf jeden Fall hat Knopflers Refrain im Song “Why worry” das gleiche intensive Thema wie Bibers letzter Satz der 12. Sonate aus den so genannten Rosenkranzsonaten. Dieser Zyklus von jeweils fünf freudvollen, sorgenvollen und glorreichen Sonaten, also insgesamt 15 Violinsonaten, hat sehr viel mit Verletzungen, unser Thema, zu tun. Es ist eine Programmusik, die die Stationen des Kreuzweges beschreibt.

Heinrich Biber hat seine grandiosen Violinsonaten vor rund 330 Jahren geschrieben und selber ganz sicher hervorragend gespielt. Mark Knopfler hat seinen Song Why worry Anfang der 1980er Jahre geschrieben und trägt ihn auch hervorragend vor. Es geht um das ewige Thema Verletztheit. Es gibt sicher keinen Menschen, der noch nie verletzt wurde. Hier ein Auszug:

Ich habe Andrew Manze´s Interpretation eines Satzes ausgewählt, weil gerade dieser Satz hier so einzigartig interpretiert ist. Aber in dieser Rubrik werde ich Ihnen die gesamten Mystischen Sonaten von Heinrich Biber parallel zu unserem Thema ” Co-Abhängigkeit als Krankheit” vorstellen. Unten finden Sie noch den Link zu einem Booklet der Version von Walter Reiter, es gibt auch noch ein Referat zu den Biber-Sonaten, das ich letzten Sommer für meine älteste Schwester zum Geburtstag geschrieben habe. Nach Überarbeitung erhalten Sie auch dies als Download hier. Jetzt zum eigentlichen Thema:

Mir geht es hier um eine sehr verschlungene Angelegenheit. Den Begriff Co-Abhängigkeit hat wohl jeder schon mal gehört. Aber in der Form, wie das die Überschrift sagt: “Co-Abhängigkeit als Krankheit”, kannten wir das noch nicht. Aber darum geht es mir heute. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie ein 20-seitiges Script zu genau diesem Thema. Es gibt ganz sicher Co-Abhängige von Verletzern, die nicht leiden. Dabei spielt das Suchtmittel, von dem die Abhängigen abhängig sind, nicht die große Rolle. Es geht um das, was sie tun oder sagen, was alles im Rahmen ihrer Verteidigung der Sucht geschieht. Verletzungen.

Ganz von selbst werden Sie in diesem Blog mit der Zeit immer mehr biographische Informationen zu mir finden. Das ergibt sich automatisch. Heute geht es mir viel mehr darum, Ihnen meine Entdeckung mitzuteilen. Vielleicht schreibe ich morgen noch eine Interpretation zu “Co-Abhängigkeit als Krankheit” von Dr. Brünesholz und Dr. Hörter. Im Moment geht es mir gar nicht so sehr um meine persönliche Geschichte – natürlich schreibe ich aus Betroffenheit – es geht mir darum, das Thema zu eröffnen. Später werde ich alles ganz ausführlich behandeln.

Ganz entscheidend ist, dass es Lösungen gibt. Die Verstrickung in “Co-Abhängigkeit als Krankheit” ist schlimm. Das erkennt man schon daran, dass man sich einerseits sehr stark verletzt fühlt, auf die Aussage Dritter “Dann geh´ doch weg, lass es doch einfach, pass auf dich auf!” mit Zorn reagiert und viel schlimmer noch mit dem Festhalten am Problem. Das Ganze läuft dann meist nach dem Motto “Mehr vom Schlechten”; denn man kennt es ja nicht anders.

Schließlich geht es mir darum, das verschlungene Thema “Co-Abhängigkeit als Krankheit aufzudröseln und zumindest Ansätze für eine Lösung aufzuzeigen. Bisher sehe ich Licht am Ende eines jahrzehntelangen Tunnels: Vier Säulen können zur Befreiung immens beitragen, vorausgesetzt natürlich, dass man auch zur Verstärkung des Selbstschutzes bereit ist, der auch – zumindest vorläufige – Distanz oder gar Trennungen voraussetzt. Zur Befreiung können also mithelfen:
1. Sport, 2. Meditation, 3. Kunst und Kultur, 4. Eine gute Selbsthilfegruppe

Hier erst einmal der Link zu einem 20-Seiten-Vortrag von Dr. Brünesholz und Dr. Hörter vom Helmholtz-Zentrum, München. Dieser Artikel zeigt in hervorragender Weise dir Problematik des Themas auf. Und ich möchte hier den Autoren herzlich und aufrichtig für die Bereitstellung (public domain) danken. Hier erst einmal der Download:  http://bit.ly/5Eownc

Den Artikel können Sie natürlich abspeichern, ausdrucken, fast jeder wird Stellen finden, die auf ihn selbst zutreffen. Neben vielen anderen inspirierenden Quellen hat dieses Script mir persönlich ganz besondere Impulse gegeben. Daraufhin bearbeite ich das Thema Co-Abhängigkeit in dem hier verstandenen Sinne in einem (anonymen) Forum Betroffener. Die Ergebnisse werden Sie hier veröffentlicht finden. Vielen mag allein der Artikel der Beiden Doktoren schon reichen. Sehr interessant sind auch die Literaturhinweise auf der letzten Seite.  “Verstrickung in die Probleme anderer” ist ein generelles Problem. Und zwischen großer Empathie und Gleichgültigkeit gilt es die Balance zu finden, zu halten. Oft ist professionelle Hilfe notwendig. In diesem speziellen Themenbereich – und er ist wirklich sehr weitreichend – gibt es wenig. Deshalb ist ja das Engagement von Drs. Brünesholz und Hörter sehr schätzenswert. Für alle, die sich als Angehörige, Freunde, Bekannte von Konsumenten irgendwelcher Suchtmittel oder sog. Genussmittel (was das Gleiche ist) als Opfer sehen (was verständlich ist), gibt dieses Script über “Co-Abhängigkeit als Krankheit” eine neue Sicht und bestimmt vielen eine neue Perspektive. In dem Forum Betroffener las ich kürzlich: “Mein Therapeut sagte in der letzten Stunde: `Eigentlich haben Sie gar kein Problem, außer, dass Sie die alle geliebt haben – und das ist das Problem´ – in diesem Sinne haben alle hier im Forum kein Problem, außer dass sie zu denen gehören, die wahrhaft lieben.”

Sicher hat Ihnen die Gitarrenkunst zu Beginn gefallen. Deshalb möchte ich Ihnen noch zwei weitere Versionen bieten: zunächst das Original mit Mark und dann die Version von Nana Mouskouri, die Frau mit der kristallklaren Stimme, das stammt aus einem älteren niederländishen Songbook, das ich beim Erstellen dieses Artikels gerade höre. Da kann  ich Ihnen ganz zum Schluss nur den Utube-Link anbieten. Schön, dass wir dieses Songbook mit den beiden Silberscheiben haben.

Auf diese Zeile klicken, um den deutschen Text einzublenden.

Für alle, die gerne den deutschen Text drucken möchten, habe ich diesen auch hier übersetzt, als pdf-Download: http://bit.ly/8vjNms

Nun noch der Link zu der Version von Nana Mouskouri, deren Songbook ich immer noch höre: http://www.youtube.com/watch?v=FkC_i6NYOF0

Alles Gute für den restlichen Weihnachtstag. Meine besten Wünsche begleiten Sie für 2010. Karl Hinkel
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Dez 21 2009

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karlhinkel

Die vier Säulen

Die vier tragenden Säulen bei der Versorgung mit Mineralien heißen Natrium, Kalzium, Kalium, Magnesium und Natrium. Angewandte Mineralogie:

Mineralien

Mineralien

Alle diese Mineralstoffe sind für Mensch und Tier absolut lebensnotwendig. Alle in diesem Blog beschriebenen Elemente sind lebensnotwendig. Man nennt dies auch essentiell.

Essenz ist die Wesenheit einer Sache. Essentiell heißt wesentlich. Ohne die Essenz gäbe es die Sache nicht, weil die Sache wesentlich aus der Essenz besteht. Das Wesen ist auf die Essenz angewiesen.

PSE ist die Abkürzung für das Periodensystem der Elemente. In ihm sind die Grundstoffe, also die Elemente der Materie so geordnet, dass diese Elemente nach ihrer Protonenzahl aufsteigend und der Anzahl der Elektronen auf der äußersten Schale in Gruppen gegliedert sind.

Unsere vier Mineralstoffe, die wir heute behandeln wollen, befinden sich schön im Quartett in der Mitte der ersten beiden Spalten des PSE. Und zwar stehen Natrium und Kalium untereinander in der ersten Gruppe, haben also jeweils ein Elektron auf der äußeren Schale, Magnesium und Calcium stehen daneben in der zweiten Spalte und haben also jeweils je 2 Elektronen auf der äußeren Schale.

Wenn wir nun die Abbildung anschauen, dann wird uns klar, dass wir die Mineralstoffe nie in der Form zu uns nehmen, wie sie hier dargestellt sind. Dass es große Unterschiede geben muss bei der Qualität, können wir uns auch gut vorstellen. Jedem ist bekannt, dass ein Mangel an Mineralstoffen Probleme mit sich bringt und Mangel-Krankheiten verursachen kann. Schauen wir uns doch die vier Stoffe mal genauer an.

Natrium ist für Mensch und Tier absolut lebensnotwendig. Es ist im eigentlichen Sinne kein Baustoff, aber ganz wichtig für die Signalübertragung im Körper. Wie das genau zusammenhängt, das werden wir im nächsten Artikel behandeln. Am besten kennen wir Natrium als Natriumchlorit vom Speisesalz her. Und da gibt es tatsächlich erhebliche Unterschiede bei der Qualität und vor allem in der Wirkung für den Organismus.

Viele kennen auch Pastillen zum Lutschen, die Solesalz enthalten. Die nimmt man dann zum Lindern bei Halsschmerzen, bei Heiserkeit… Wer das kennen gelernt hat, der schwört darauf. Eben deshalb, weil sie wirklich helfen.

In den nächsten Wochen stelle ich Ihnen vor, wie man diesen Wirkungseffekt optimieren kann, so dass Sie bei Erkältungen nicht mehr hilflos sind. In den letzten 100 Jahren ist das Wissen um Salze kontinuierlich angewachsen und perfektioniert worden. Um Ihnen aber alle Details zu erklären, müssen wir das erst vorbereiten.

Unser Körper enthält ungefähr 80 bis 100 Gramm Natrium. Da durch Stoffwechsel und Ausscheidung ein erheblicher Teil wieder verloren geht, muss der Stoff mit der Nahrung wieder zugeführt werden. Im Durchschnitt sind das 5 bis 10 Gramm, die wir quasi automatisch mit dem Essen zu uns nehmen. Bei vielen Leuten liegt die Salzzufuhr allerdings drei mal so hoch. Das kann auch nicht gut sein. Zuviel ist schädlich. Und in Wurst, Käse, Schinken, Soßen und Konserven befindet sich recht viel Salz. Viel Salzkonsum ist zumeist reine Gewohnheit. Später noch werden wir auf die Möglichkeiten ganz ausführlich eingehen, was man mit ganz geringen Mengen Salz in sehr hoher Qualität für grandios gute Ergebnisse für die Gesundheit erzielen kann.

Heute möchte ich es bei diesem Thema dabei belassen, Ihnen für Ihre Küche den Tipp zu geben, doch auch mal andere Sorten Speisesalz auszuprobieren: Meersalz, Steinsalz, Kräutersalz usw. Dadurch erweitern Sie Ihr Geschmackserleben. Seien Sie vorsichtig mit der Menge, die Sie verwenden. Eine Prise Salz ist das, was man zwischen Daumen und Zeigefinger halten kann. In aller Regel reicht diese Menge immer zum Nachwürzen und auch für das ganze Frühstücksei.

Kalium ist das Salz in den Zellen. In jeder lebenden Zelle befindet sich Kalium in flüssig kristalliner Form. Leben gibt es nur in der Zelle. Der Rest ist Stützgewebe, Bausubstanz… Für den Zellstoffwechsel ist Kalium unbedingt notwendig. Einiges von diesem Stoff geht tagsüber verloren. Auch beim Aufbau neuer Zellen wird natürlich Kalium benötigt. Die Muskeln funktionieren ohne Kalium auch nicht.

Zwei weitere wichtige Bereiche für Kalium sind der Flüssigkeitshaushalt des Körpers und die Aktivierung zahlreicher Enzyme. Enzyme sind Signalträger und Katalysatoren, damit die Funktionen im Körper gut ablaufen können. Auch wird bei Kaliummangel der Darm träge, der Herzmuskel kann Schaden leiden, sowie der Blutdruck und Schwindel kann sich einstellen.

Alkohol und Abführmittel sind die häufigsten Ursachen von Kaliummangel. Die Tagesaufnahme an Kalium sollte 2 bis 4 Gramm betragen. Vollkornprodukte, Trockenfrüchte, Obst und Gemüse sind gute Kaliumlieferanten. Eine clevere, frische und vollwertige Ernährung deckt den täglichen Kaliumbedarf ausreichend.

Etwa 1,5 kg der Körpermasse eines Erwachsenen besteht aus Kalzium. Das sind ungefähr 2 %. Davon entfallen auf das Knochengerüst und die Zähne 95 bis 99 %. Zwei Dinge steuern den Kalziumstoffwechsel hauptsächlich: Vitamin D, das auch durch das Sonnenlicht im Körper selbst gebildet wird, und das Epithelkörperchen-Hormon. Kalzium ist an nahezu allen Stoffwechselvorgängen beteiligt und reguliert die Erregungen der Muskeln durch die Nerven.

Die tägliche Mindestzufuhr für einen Erwachsenen beträgt ungefähr 1 Gramm. Milchprodukte, Grünkohl, Kräuter, Fenchel, Brokkoli, Sesam und Nüsse sind gute Kalziumlieferanten. Wichtig für eine gute Kalziumverwertung ist auch die Nebenschilddrüse. Kalziummangel kann eine ganze Reihe von Problemen hervorrufen. Dazu gehören Wachstumsstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Brüchigkeit der Knochen, Parodontose sowie Störungen bei der Blutgerinnung. In einem Folgeartikel werden wir uns mit dem Kalziumstoffwechsel genauer beschäftigen.

Magnesium hat im Organismus große Bedeutung für die wichtigsten Schlüsselfunktionen. Dazu gehören zahlreiche Enzymreaktionen. Enzyme sind ja Moleküle, die als Schlüsselelemente Abläufe anstoßen, steuern und unterstützen. Weiterhin ist Magnesium bedeutend für Knochenbildung, für die Muskelfunktionen und für das Nervensystem. Also irgendwie für alle Abläufe eines gesunden Organismus.

Die tägliche Magnesiumzufuhr sollte über 300 Milligramm liegen für einen gesunden Erwachsenen. Jugendliche, geistige und/oder körperliche Schwerarbeiter und Leistungssportler haben einen höheren Bedarf. Magnesium nimmt man hauptsächlich mit pflanzlichen Nahrungsmitteln auf. Hier ist in erster Linie Vollkorngetreide zu nennen, Hülsenfrüchte, Gemüse, Samen und Nüsse.

Ganz besonders bei Magnesium kommt es sehr auf die Qualität an. Speisen sollten schonend zubereitet werden, der Rohkostanteil sollte ausreichend sein, die Versorgung regelmäßig.

Eine mangelhafte Versorgung mit Magnesium kann Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel und Konzentrationsschwäche, Wadenkrämpfe, Herzbeschwerden und Taubheitsgefühle in den Fingern zur Folge haben. Tagesmüdigkeit, Lustlosigkeit, mangelndes Interesse, Schlafmangel und allgemeine, starke Erregbarkeit gehen in der Regel mit Magnesiummangel einher.

Dem Thema Magnesium, der optimalen und sicheren Versorgung in hoher Qualität – damit werden wir uns in einem der kommenden Artikel beschäftigen. Außerdem bin ich darauf gekommen, dass eine Superversorgung mit allen Mineralien sehr preiswert und ganz einfach ist. Seien Sie gespannt.

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Dez 20 2009

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Bedeutung der Mineralien

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Dr. Berges gibt mit seinem Vortrag einen sehr guten Einblick in die Wichtigkeit der Mineralien für unser Wohlbefinden.
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Dez 17 2009

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Hallo und Guten Tag !

Guten Tag liebe Besucher im MagischeMinerale.de

Dies ist der Start einer langen Reise ins Reich der Mineralien. Beginnen wir mit einer Programmvorschau.


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